DANKE an alle Corona-Helfer!

DANKE an alle Corona-Helfer!

Wie der Titel schon sagt: Danke an Corona-Helfer aller Welt! Ihr seid es, die unsere Welt am Laufen halten und dafür leider am wenigsten respektiert oder geehrt werdet.

DANKE, danke, danke!

Mein Dank gilt allen Ärzten, Pflegern, Krankenschwestern, Polizisten, Ordnungshütern jeglicher Art wie Security, freiwilligen Hilfskräften und ganz besonders denen, die im Einzelhandel tätig sind. Natürlich auch allen, die hier nicht einzeln aufgezählt sind! Ihr seid spitze!

In Zeiten von dummen Leuten, die einfach nicht hören oder ihren eigenen Willen auf Biegen und Brechen im Ego-Rausch durchdrücken, sind es vor allem Kassierer, Verkäufer und sonstige Angestellte des (noch arbeitenden) Einzelhandels, die uns helfen. Was wärt ihr denn ohne sie? Richtig, grundlegend unterversorgt.

Ignoranten sprühen mit Feuerlöschern durch einen Laden, halten keinen Abstand, husten absichtlich Verkäufer an, hören nicht, verschließen ihre Augen vor Markierungen zum Abstandhalten, lachen über Plexiglas im Kassenbereich. Das hat keiner von euch verdient!

DANKE dafür, dass ihr die Krankenhäuser ausbaut und besetzt haltet, obwohl Tausende sich nicht mal eine Sekunde das Vakuum im Kopf darüber zerbrechen, ob ihre Handlungen euch noch mehr Stress bereiten und in anderen Ländern bereits dazu führen, dass ihr entscheiden müsst, wer lebt und wer stirbt.

DANKE an die Zentrallager, die im Stress für Nachschub in den Läden sorgen und die LKW-Fahrer, die alles verteilen.

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Haltet euch zuhause auf!

Heute möchte ich kein Blatt vor den Mund nehmen. Mein Verständnis für die Trottel, die alle Warnungen überhören und belächeln und Corona immer noch als harmlos und die Maßnahmen zum Schutz des Gesundheitssystems als Unfug oder übertrieben bezeichnen, ist vorbei.

Bleibt doch einfach mal zuhause, trefft euch digital mit Freunden oder macht Videochats. Hört endlich auf, Corona-Partys zu feiern und euch in Gruppen zu bewegen. Mir sagte letztens ein Kunde, bevor auch wir weitgehend geschlossen haben, dass er sich nicht gefährdet sehe und sich daher auch nicht einschränke.

Verdammt, er vielleicht nicht, aber dieser Mensch steckt jemanden an, der jemanden aus der Risikogruppe ansteckt. Wer selber geliebte Personen in seiner Nähe hat, die an COPD oder anderen Vorerkrankungen leiden, sollte mal scharf nachdenken. Nicht ihr leidet, sondern diejenigen, die ihr liebt! Und möchtet ihr wirklich für den Tod anderer durch Ignoranz verantwortlich sein?

Manche Spastis schreiben in Facebook-Kommentaren, es treffe doch nur die Alten. Okay … und die „Alten“ haben also keine Menschen, von denen sie geliebt werden? Denen sie durch eine solche Erkrankung wie Corona entrissen werden?

Corona mag oft harmlos verlaufen, für andere aber nicht. Und hört mit den beschissenen Vergleichen von Corona und Grippe auf! Corona verbreitet sich viel schneller und überfordert schlichtweg diejenigen, die helfen sollen. Können sie nicht helfen, leidet die Versorgung der Erkrankten und Menschen sterben schlimmstenfalls.



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Findet euch mit Maßnahmen ab

Ein Kunde sagte ernsthaft, er lasse sich von keinem vorschreiben, was er darf und was nicht, das dürfe die Regierung nicht und würde ihm seine Rechte nehmen. Derselbe Kunde glaubte auch, er sei nicht gefährdet. Der Egoismus einiger Ungewissenhaften richtet extremen Schaden an. Denkt doch einfach mal über eure kleine Welt, bestehend aus sich selbst, hinaus und erkennt, welche Folgen jede Handlung hat.

Um es mal klar zu sagen: Der Egoismus kostet Geld, Arbeitsplätze und jede Menge körperliche und psychische Kraft für diejenigen, die es ausbaden dürfen. Schlimmerweise dankt man jenen Personen nicht annähernd genug.

Herrgott! Das ist für keinen von uns einfach. Meine Freundin und ich sind/waren im Schnitt wöchentlich im Kino – schon vor deren Schließung haben wir den Beschluss gefasst, zum Schutz unserer risikobehafteten Familienmitglieder nicht mehr rauszugehen (arbeiten beide im Einzelhandel, also Risiko genug). Je mehr ihr rausgeht, umso schlimmer wird es.

Ihr habt Kinder, die nicht mehr in die Schule müssen? Gut, dann sorgt dafür, dass sie mit ihrem Arsch zuhause bleiben und nicht an Bahnhöfen oder Geschäften abhängen. Haltet sie von Corona-Partys fern! Vermutlich jedoch werden diesen Beitrag eh viele Leute lesen, die nette Worte hören möchten und bitter nötig haben, weil Idioten rummaulen. Also Mitleidende: Ihr seid nicht allein!

Weil so viele Leute einfach nicht hören wollen, kommen immer härtere Konsequenzen wie Ausgangssperren und Beschränkungen. Alle anderen kaufen, was das Zeug hält und planen einen Scheißmarathon mit zig Rollen Klopapier. Manche frühstücken das vielleicht auch. Oder gestalten Skulpturen damit. Macht Corona etwa so erfinderisch? Ach ja, als Zwischensnack gibt es ein Zehn-Gänge-Menü aus Nudeln mit Mehlsauce!

Und für die ganz schlauen Köpfe: Nein, die Geschäfte haben nicht das Lager mit „Arschpapier“ und Mehl voll, das nur für den Eigenbedarf benutzt wird! Allein solche Unterstellungen zeugen von höchstem Respekt und Bildung, denn Nachschub kommt immer wieder rein. Nur wenn jeder Kunde einen Einkaufswagen voll rausschlürt, bleibt nicht viel über. (Kunden sehen ja generell nur eine Momentaufnahme – sie kommen, nix da, weil es ja immer so ist.)

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Sieht so die Apokalypse aus?

Vielleicht haben einige Leute zu viele Filme gesehen. Wir haben keine Apokalypse! „The Walking Dead“ ist keine Realität geworden und selbst für den Fall, dass bald Zombies über die Straßen wandern: Weder Mehl, noch „Arschpapier“ sind Wunderwaffen gegen Untote. Falls doch Zombies kommen und klischeehaft Hunger auf Hirne haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie von allein aussterben – mangels Futterquelle.

Macht euch wegen Corona nicht verrückt. Unterschätzt die Gefahr aber auch nicht, seht sie mit offenen Augen. Aber bitte, verfallt deswegen nicht in Panik oder Todesangst. Schutz steht im Vordergrund. Aufmerksamkeit im Alltag und eure persönlichen Handlungen wie Husten oder Niesen in Armbeuge oder das regelmäßige Händewaschen.

Lasst euch nicht unterkriegen

Und wen mault ihr an, wenn ihr die Regale leergekauft habt? Die Verkäufer im Lebensmittelhandel, die alles tun, was sie können, damit ihr überhaupt etwas während Corona bekommt. Ihr mault die an, die viel mehr arbeiten müssen, sich beeilen und auspowern und zusehen, dass sie jemanden für ihre Kinder finden! Fühlt ihr euch dadurch besser? Wie wäre es mit „Danke für die Hilfe in der Corona-Zeit“ oder einfach damit, seinen Frust für sich zu behalten?

Keiner verlangt von euch lange Vorträge, wie toll ihr es findet, dass sich jemand diese Mühe macht, denn das würde Zeit kosten, die sowieso fehlt. Wartet der falsche Kunde dadurch länger, macht er Theater und das freundlichste Danke der Welt geht infolge seiner Ungeduldigkeit und Mieslaune unter.

Egal, wie schlimm es wird, liebe Einzelhandelskollegen: Lasst euch nicht von den respektlosen Maulhelden unterkriegen, die immer noch nicht raffen, dass es Maßnahmen wie diese noch nie gegeben hat und es ALLEN so geht, dass sie eingeschränkt sind. Sie sind es, die hinnehmen, dass ihr Verhalten andere Menschen umbringen kann und das Gesundheitssystem völlig überfordert.

Corona ist keine einfache Sache und erfordert in gewisser Weise Zusammenhalt. Ich weiß aus eigener Erfahrung im Einzelhandel, wie oft Kunden sich ärgern, obwohl sie im Unrecht sind. Hört bitte nicht auf diese Individuen, die ihre Ohren auf Durchzug stellen, sondern stärkt euch an den freundlichen Kunden.

Ihr seid die Besten, die wahre Elite in der Corona-Krise! Die einen sorgen für unsere täglichen Dinge, die anderen für unsere Gesundheit. Helft mit, für ihr Wohlbefinden zu sorgen!


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Marcel Niggemann

About Marcel Niggemann

Marcel Niggemann ist als Kaufmann im Einzelhandel in einer PC- und Multimedia-Abteilung tätig. Er weist eine über 20-jährige Erfahrung im EDV-Sektor auf. Seit 2008 veröffentlicht er Romane sowie Ratgeber und führt seit 2017 diesen Blog.