Do it Yourself! #3: Dein eigenes Notizbuch

Do it Yourself! #3: Dein eigenes Notizbuch

Nachdem wir durch „Do it Yourself“ deinen Arbeitsplatz an deine Bedürfnisse angepasst haben, geht es mit eigenem Büromaterial weiter. Heute gebe ich dir Beispiele, wie du dein persönliches Notizbuch gestaltest!

„Do it Yourself“ trifft auf Notizbuch

Ob du privat, als Autor oder im Büro tätig bist, spielt keine Rolle. Vielleicht bist du selbstständig und daher gezwungen, deine Organisation zuhause bzw. in der Firma durchzuführen, ohne dass dir jemand dabei Vorschriften macht – da greift dir keiner unter die Arme. Du bist frei von Zwängen und darfst ausleben, was dich glücklich und motiviert stimmt! Immer!

Unser Ziel wird heute sein, ein Notizbuch mit Register zu erstellen, das dir Freude bereitet und in das du gerne schreibst. Vorbei mit dem Einheitsrotz! Deine Motivation spielt im Leben eine der entscheidendsten Rollen. Und da setzen wir an.

Ein Notizbuch mit Register kostet mehr Geld, reicht schlimmstenfalls aber nicht für das, was du vorhast. So erging es mir nämlich, weshalb ich eigene Register erstellt habe.

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DIY Notizbuch mit Register
Lasse deiner Kreativität freien Lauf!

Hinweis vorab: Digital oder basteln
Ich empfehle und beschreibe dir zwar den digitalen Weg, aber natürlich kannst du dasselbe Resultat mit Tonkarton erreichen, auf dem du mit Lineal Ränder einzeichnest und passend ausschneidest. Auch die Beschriftung per Hand ist möglich, du klebst motivierende Bilder auf den Tonkarton und laminierst diesen eventuell ein.

Mein Problem:
Ich brauche Platz für schnelle Einfälle ohne Zettelwirtschaft. Die müsste ich später sortieren. Dasselbe Prinzip gilt für eine Notizanwendung – ernsthaft, ich muss zuerst zum iPad oder iPhone greifen, Evernote starten und eine neue Notiz erstellen, dann endlich tippen.
Beim Notizbuch, das stets auf meinem Schreibtisch liegt, daneben ein Stift, geht das viel schneller.

Welche Materialien benötigst du (digital):

  • Notizbuch (mit oder ohne Motiv)
  • Fotopapier (180 g oder mehr; empfohlen: 230 bis 270 g)
  • Tesafilm/Tacker
  • 1. Optional: Einen Fotodrucker (mit Fotopapier) / motivierende Fotos
  • 2. Optional: ein Laminiergerät und Laminierfolien in A4
  • 3. Optional: Kleiner Magnet / Klebstoff
  • 4. Optional: Kugelschreiber

Welche Materialien benötigst du (Basteln):

  • Notizbuch (mit oder ohne Motiv)
  • Tonkarton in passender Farbe
  • Tesafilm/Tacker
  • Stifte zur Beschriftung
  • 1. Optional: Einen Fotodrucker (mit Fotopapier) / motivierende Fotos
  • 2. Optional: ein Laminiergerät und Laminierfolien in A4
  • 3. Optional: Kleiner Magnet / Klebstoff
  • 4. Optional: Kugelschreiber

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Vorlage erstellen

Erst einmal erstellst du dir eine Vorlage in Microsoft Word oder einem anderen Schreibprogramm. Messe ab, wie groß die Innenseiten des Notizbuches sind und erstelle entsprechend eine Tabelle oder ein Textfeld.

Erstelle eine Seite
Erstelle eine Tabelle oder ein Textfeld für die Seite und passe die Größe in den Eigenschaften gemäß deiner Messungen an. Das Register erstellst du später.

Gestaltung der Seite
Färbe die Seite andersfarbig ein, wenn du möchtest (in Microsoft Word: Markieren – Rechtsklick – Rahmen und Schattierung).
Generell empfehle ich, dass du einheitliche Farben für Aufgabenbereiche oder Tätigkeiten bei all deinen selbsterstellten Vorlagen und Materialien verwendest. Ich benutze zum Beispiel für mein Buchplanungssystem und alle damit verbundenen Dinge einen blauen Farbton. „Do it Yourself“ heißt nicht, dass Chaos dadurch herrscht, das wäre genauso sinnvoll wie Feuer mit Benzin zu löschen.

Entferne nun bei der Tabelle oder dem Textfeld den Rahmen. Das erleichtert dir die Arbeit und sieht optisch sauberer aus.

Optional: Motivierende Gestaltung

Ab hier trennen sich die Vorgehensweisen.
Bei Variante A suchst du nach Fotos, die dich glücklich stimmen, motivieren oder unterhalten und fügst diese mittig in die Seite ein. Ich habe hier Ausschnitte von Lieblingsfilmen und -Spielen eingefügt.
Füge die Grafik ein und verändere in Microsoft Word unter „Bildformat – Anordnen – Zeilenumbruch“ die Anordnung auf „Vor den Text“.

Bei Variante B reicht der von dir gewählte Farbton aus und du verzichtest auf Grafiken.

DIY Notizbuch mit Register
So sieht das Register bei mir aus.

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Das Register kreieren

Nun geht es an die eigentlichen Register. Entscheide dich, wie viele Registerseiten du benötigst und wie dick dein Notizbuch ist. Bedenke, wie viel du voraussichtlich auf die Seiten schreiben wirst und gib den Bereichen, die viele Worte und Skizzen erfordern, ausreichenden Platz. Mehr als vier Register würde ich für ein Standardnotizbuch nicht einfügen.



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Die Register beschriften

Bei Tabellen:
Zunächst veränderst du die Hintergrundfärbung deiner Tabelle. Nur das Register behält die Hintergrundfarbe. Später auszuschneidende Bereiche färbst du wieder weiß. Soll das Register auf der rechten oder oberen Seite erscheinen? Möglich ist, wie bei mir, auch beides.
Hier darfst du mit verschiedenen Spalten und Zeilen arbeiten oder, so habe ich es gemacht, am Rand ein Textfeld einfügen, das die Beschriftung enthält. So kann jede Zeile mit einer Höhe von vier, fünf Zentimetern für ein Register stehen. Hast du eine Grafik eingefügt, so ziehe sie gegebenenfalls wieder an die vorgesehene Position.

Bei Textfeldern:
Ordne das Textfeld einfach an der Seite (oben, rechts, unten) an und verschiebe es entsprechend. Wichtig ist, dass deine Textfelder keine Rahmen enthalten, sodass du keine Übergänge siehst. Die einzelnen Register sollten natürlich nicht überlappen.

Füge nun deinen Text, die Beschriftung, ein. Gestalte den Text, wie du magst.

Ausdrucken und Einbinden

Drucke deine Vorlage und schneide sie aus. Vorausgesetzt du hast ein Laminiergerät, verewige die Vorlage für die Wiederverwendung. Laminiere sie ein. Schneide erneut die Form aus, aber lass natürlich Platz an allen Seiten, ansonsten bringt das Laminieren nicht viel.

Auch hier gibt es verschiedene Wege, die Registerseiten mit deinem Notizbuch zu verbinden. Ich bevorzuge Tesafilm, da ich den Klebestreifen wieder loslösen kann, wenn das Notizbuch voll ist und ich das nächste „Werk“ beginne. Alternativ tackerst du das Register in dein Notizbuch.



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Optional: Griffbereiter Kugelschreiber

Ich arbeite gern mit Magneten und so wäre eine Möglichkeit, immer einen Kugelschreiber am Notizbuch mitzuführen, diesen per Magnet anzukleben. Klebe hierzu einen oder zwei kleine Magnete an den Notizbuchrücken und befestige auf selber Höhe Magnete am Kugelschreiber. Jetzt ist er abnehmbar.

Achtung: Aufgrund der Magnetstärke solltest du keine metallischen oder elektronischen Geräte in der Nähe haben! Aus dem Grund habe ich den Kugelschreiber neben dem Notizbuch liegen und nicht befestigt.

“Do it Yourself“ und Nachhaltigkeit

Du bist fertig und hältst dein eigenes Notizbuch in Händen! Ich lege großen Wert auf Wiederverwendbarkeit bei allgemeinen Dingen, also jenen, die nicht projektbezogen sind.

Nachhaltigkeit ist nämlich ein Thema, das bei vielen Menschen noch nicht im Kopf angekommen ist. Wir haben nur einen Planeten und begrenzte Ressourcen – nur, weil immer alles da ist, heißt das nicht, dass das ewig so bleibt. Wir sehen die Fehler anderer, wobei wir bei uns selbst anfangen müssen – müssen, nicht sollten!

Nein, ich bin kein knallharter Umweltverfechter, aber „jeder macht das so und wenn ich allein das ändere, hat das keinen Einfluss“ lässt mich eiskalt und ist keine Entschuldigung für das eigene Fehlverhalten.
Denn wenn eine Million Menschen ihr Verhalten ändern, bewirkt es schon was. Manchmal zählen Kleinigkeiten wie der Verzicht auf Plastiktüten beim Einkauf und kosten uns nichts, außer einer Umgewöhnung, indem wir Körbe und wiederverwendbare Tüten benutzen.

Daher mein Tipp: Bastelst du öfter im „DIY“-Style deine eigenen Materialien? Bewahre „Müll“ auf – Papier, Kabelbinder, Verpackungen von Eis oder stabile Pappkartons. Du sparst Geld und die Umwelt wird ohne Mühe geschont.

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Marcel Niggemann

Über

Marcel Niggemann ist als Kaufmann im Einzelhandel in einer PC- und Multimedia-Abteilung tätig. Er weist eine über 20-jährige Erfahrung im EDV-Sektor auf. Seit 2008 veröffentlicht er Romane sowie Ratgeber und führt seit 2017 diesen Blog.