Hilf anderen Menschen durch deine Spenden

Ratschlag des Monats: Hilf anderen Menschen durch deine Spenden

Spenden sind eine große Hilfe für diejenigen, die in ihrem Leben etwas für andere tun möchten. Mir ist aufgefallen, wie gering das Engagement, anderen zu helfen, doch sein kann.

Spenden sind keine Selbstverständlichkeit

Solange es uns Menschen gutgeht, kümmern wir uns nicht darum, anderen zu helfen. Aber was geschieht, wenn wir mal selber Hilfe nötig haben und keiner ist bereit, uns zu unterstützen? Gott, was ich jetzt sage, das ist nichts Neues für dich: Behandle deine Mitmenschen so, wie du behandelt werden willst.

Spenden sind keine Selbstverständlichkeit und viele verbinden mit einer Spende das Überweisen von Geld ins Ausland, wo Zahlungen nicht ankommen oder nur in die Organisation gesteckt werden. Sicher, es gibt genügend schwarze Schafe auf der Welt. Und ich gebe zu, noch nie Geld für Afrika und die „Dritte Welt“ gespendet zu haben. Nennt mich gemein, doch ich glaube, im eigenen Land gibt es genügend Menschen, die nicht allein klarkommen und nicht selbst Schuld daran sind.

Als Freunde auf Facebook Spenden gesammelt haben, wurde mir das Engagement bewusst. Abgesehen von mir und zwei weiteren Freunden hat keiner gespendet. Nicht mal einen einzelnen Euro! Dieser „1 Euro“ tut doch keinem weh! Hätten alle meine Facebookfreunde einen Euro gespendet, wäre die Zielsumme sogar übertroffen worden!



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Wohin sollen meine Spenden fließen?

Allein dir obliegt die Entscheidung, wohin dein Geld fließen soll. Spenden heißt nicht, gleich Hundert Euro monatlich zu überweisen. Ich spende einen monatlichen Betrag für eine Kinderhilfestiftung, bei der ich weiß, aufgrund von Tests, dass das Geld ankommt.

Ziel kann auch der Tierschutz sein. Hier haben Freunde Spenden auf Facebook gesammelt, bei denen ich mich mit jeweils fünf Euro beteiligt habe. Fünf Euro tun keinem weh und werden dein Vermögen nicht exponentiell wachsen oder schrumpfen lassen. Sehr wohl haben sie jedoch Einfluss auf das Hilfsvermögen. Beachte immer, wie sich deine Kleinsumme ins große Ganze einfügt!

Wie du siehst, entscheidest du allein, wohin deine Spenden fließen. Mir persönlich ist es wichtig, Leuten zu helfen, die mich auch interessieren. Bei der Kinderhilfe beispielsweise wird es Eltern ermöglicht, im Krankheitsfalle und einem langen Aufenthalt in Spezialkliniken bei den Kindern zu bleiben. Ich denke, ich muss keinem erklären, wie schwierig heutzutage ist, Familie, Job und Krankheit unter einen Hut zu bringen. Wer von uns hat nicht gern jemanden, den man liebt, in der Nähe, wenn es einem schlecht geht?



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Spenden haben Vorteile für dein Wohlbefinden

Gut, vielleicht bist du nicht der Typ für Spenden, weil dir das Leid anderer unwichtig ist oder wie du eben dieses Leiden minderst. Dann sei egoistisch, denn die Wissenschaft hat festgestellt, wie sich Helfen auf unsere Psyche und unser Wohlbefinden auswirkt. Nämlich positiv.

Helfen wir anderen, etwa durch Spenden, beeinflusst das unsere Stimmung und sorgt für positive Gefühle. Fühlst du dich gern wohl und bist glücklich? Ja? Fein, der Gedanke, etwas in der Welt bewirkt zu haben, beflügelt dich mit Glück.

Ich weiß, zu oft „Ja“ zum Helfen zu sagen. Und inzwischen ist mir bewusst geworden, dass es zum Teil in der Natur meines Wesens, meiner Persönlichkeit liegt. Spenden sind nur ein kleiner Teil davon. Viel größer ist es im Alltag. Das Gefühl, wieder jemandem (erfolgreich) geholfen zu haben, stimmt mich glücklicher. Seit ein paar Wochen sehe ich Dinge anders, halte die Augen für positive Erlebnisse offen und will entspannter an alles herangehen. Das kannst du auch!

Spenden heißt nicht, dein Vermögen für andere zu opfern, sondern es zu investieren. Jeder von uns hat die Macht, das Ungleichgewicht etwas zu verbessern. Wir alle leben in derselben Welt, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarben und sonstigen Merkmalen.


Wofür spendest du? Teile jetzt deine Meinung auf Facebook mit uns!


Marcel Niggemann

Über

Marcel Niggemann ist als Kaufmann im Einzelhandel in einer PC- und Multimedia-Abteilung tätig. Er weist eine über 20-jährige Erfahrung im EDV-Sektor auf. Seit 2008 veröffentlicht er Romane sowie Ratgeber und führt seit 2017 diesen Blog.