Ratschlag des Monats: Wozu Kompilieren in Scrivener nützlich ist

Ratschlag des Monats: Wozu Kompilieren in Scrivener nützlich ist

Scrivener ist mehr als eine Schreibsoftware für Autoren. Auf Knopfdruck lässt sich dein Textdokument, Roman oder Archiv kompilieren und in verschiedene E-Book-Formate speichern.

Was bedeutet kompilieren in Scrivener?

Nachdem du deinen Roman, das Sachbuch oder sonstigen Text in Scrivener geschrieben, überarbeitet und korrigiert hast, wird es Zeit, der Welt dein Werk zu offenbaren. Für den Zweck dient dir die „Kompilieren-Funktion“.

Hierbei speichert Scrivener beispielsweise dein Werk in einem für E-Book-Reader geeigneten Format ab und du musst nicht mehr viel machen. Das Inhaltsverzeichnis erstellst Scrivener automatisiert und Links zu anderen Kapiteln, die du in deinem Text gesetzt hast, werden automatisch umgespeichert (bitte den Haken in den Optionen setzen!).

Über Vorlagen arbeitet die Software quasi auf Knopfdruck und du musst nichts Zusätzliches mehr machen. Einmal eingerichtet, nimmt dir die Software den schwersten Teil am Ende deines Weges ab.



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Scrivener und seine Vorlagen

Der Unterschied fängt schon beim Format an: Willst du dein Erzeugnis auf einem Tablet oder E-Book-Reader lesen? Benötigt das Gerät ein spezielles Format (Amazon Kindle beispielsweise).

Oder brauchst du einfach nur ein Korrekturexemplar auf Papier, idealerweise mit doppeltem Zeilenabstand? Willst du spezielle Formatierungen, damit du dein Werk ausdrucken kannst – schließlich sieht es ganz anders aus, wenn man erstmal auf Papier liest und korrigiert. Mit Stift und Textmarker bewaffnet geht es den Rechtschreibfehlern an den Kragen.

Egal, was du machen möchtest, Scrivener unterstützt dich mit Vorlagen. Erstelle sie entsprechend deinen Anforderungen, gib ihnen passende Namen und schon steht der schnellen Arbeit nichts mehr im Wege. Der nächste Korrekturvorgang ist nicht mehr als ein paar Klicks entfernt.

Auch eine Vorlage für dein Autoren-Schreibtipp-Archiv – oder wie du es nennen magst – ist möglich.

Mein Tipp: Behalte für jeden Roman oder Sachbuch dieselbe Dokumentstruktur im Inspektor und identische Textformatierung bei. Beim Kompilieren musst du dann nichts mehr ändern und sparst dir Arbeitsschritte und Mühe. Dieselbe Struktur kommt nicht nur dir während der Erstellung in Scrivener, sondern auch deinen Lesern zugute.



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Kompilieren für alle Anforderungen

Wie schon erwähnt, lässt sich dein Roman auf Knopfdruck ins geeignete Format für Kindle und Co. konvertieren. Insgesamt stehen dir viele Optionen zur Verfügung, angefangen beim Aussehen, der Struktur bis hin zu Möglichkeiten für Autoren, ihre Texte für sich selbst oder den Lektor zu exportieren.

Scrivener passt sich deinen Bedürfnissen an, so habe ich eine Vorlage zum Kompilieren ins (Amazon Kindle) E-Book-Format für Romane und ein Sachbuch. Zuletzt jeweils eine PDF-Druckvorlage für den Ausdruck auf Papier mit anderem Schrifttyp und passenden Abständen, Seitenzahlen und so weiter.

Ich schlage vor, du experimentierst mit den Funktionen und pickst heraus, was für dich ideal ist.


Wie viele Vorlagen verwendest du in Scrivener? Teile jetzt deine Meinung auf Facebook mit uns!


Marcel Niggemann

Über

Marcel Niggemann ist als Kaufmann im Einzelhandel in einer PC- und Multimedia-Abteilung tätig. Er weist eine über 20-jährige Erfahrung im EDV-Sektor auf. Seit 2008 veröffentlicht er Romane sowie Ratgeber und führt seit 2017 diesen Blog.