Was meine Buchplanung des NaNoWriMo 2019 torpediert

Was meine Buchplanung des NaNoWriMo 2019 torpediert

Der NaNoWriMo 2019 steht vor der Tür und … nun ja. Hier ist was, da kommt was ins Kino und generell fallen so viele Dinge in der Zeit an. Dieses Jahr ist es wie verhext, so als würde meine Dunkelwelt aus „Geburt der Todesnacht“ über mich hereinbrechen. Heute gibt’s einen Erfahrungsbericht zwischen Euphorie und Scheitern.

NaNoWriMo 2019 – heiße Phase

Im September hatte ich Urlaub, den ich allerdings mit der Arbeit an meinem Buchplanungssystem sowie drei größeren Computerspielen verbracht habe, die ich in dieser Zeit kostenlos spielen konnte. Das hat viel Geld gespart, im Gegenzug jedoch meine Zeit aufgefressen.

Zudem wollte ich allmählich alle Ratgeber, Hörbücher und losen Enden anderer Aufgaben abschließen, damit ich September/Oktober vollständig für die Buchplanung nutzen würde. Da sollten keine Ablenkungen neben dem NaNoWriMo 2019 im Hinterkopf umherschwirren. Ursprünglich hatte ich gedacht: „Du hast fast zwei Wochen Zeit, da wirst du sicher einiges an der Buchplanung schaffen und einen enormen Vorsprung aufbauen.“

Falsch gedacht!

In den Fängen der Ablenkung lebt es sich nicht so leicht. Dazu gesellten sich unerwartete Probleme bei der Aktualisierung meines Buchplanungssystems. Das Orakel-System war nicht länger zukunftstauglich – bei über 60.000 Fotos streikten die Browser, das bildladende Zufallsskript auszuführen. Die Lösung dafür hat mich einen 9-stündigen Samstag voller Konzentration gekostet.

Der NaNoWriMo 2019 rückt näher und näher – die Buchplanung leidet mehr als meine Protagonistin Ashley es in „Geburt der Todesnacht“ tun wird. Die heiße Phase wird von Zeitmangel torpediert. Oder?



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Prioritäten setzen

Im Vergleich zum Vorjahr habe ich deutlich weniger Planungsaufwand für den NaNoWriMo 2019 und doch springe ich jetzt auf Notfallplanung um. Das heißt, ich kümmere mich nur um die Figuren- und Plot-Planung. Wenn Dinge mit hoher Priorität auf hohe Priorität treffen, geht das selten gut. Leider kann ich mich nicht aufteilen oder klonen (schön wär’s).

Vergangenes Jahr war ich noch Single und daher nur für mich allein verantwortlich, außerdem habe ich da nicht das Orakel-System aktualisieren müssen (war schon erledigt) und es gab keine Super-Spar-Angebote bei Abodiensten für Video- und Computerspiele. Meine Probleme sind zum Teil hausgemacht und ich weiß, dass fünfzehn Minuten am Tag für die Buchplanung unzureichend sind.

Beispiel dieser Woche: Zwei heißerwartete Kinofilme, Verabredungen mit Freunden und die Herbstkirmes Anröchte am Wochenende neben den gewöhnlichen Haushaltsaufgaben.

Dazu gesellen sich einige andere Tätigkeiten, die unter anderem mit meinem Hauptberuf und Privatleben zusammenhängen, wo arbeitsreiche Abende ausfallen. Wie ihr also seht, seid ihr nicht allein, wenn mal etwas danebengeht. Der NaNoWriMo 2019 wird trotzdem ein Erfolg werden, davon bin ich überzeugt.

Jeder Mensch wächst mit seinen Herausforderungen und ich will verdammt sein, wenn ich den Entwurf im November nicht hinbekomme.



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Ehrgeizige Ziele gesetzt

Ich erinnere mich zurück. „Schatten der Todesnacht“ war besonders. Denn mein Ziel waren 70.000 Wörter in 17 Tagen. Gelungen. ABER: Die Geschichte war im Ersten Entwurf kürzer und ich kam nur auf knappe 50.000 Wörter.

Fakt: Ziel des NaNoWriMo 2018 war erreicht. Mein persönliches Ziel noch nicht.

Also folgte die erste Überarbeitung, sodass ich am Schluss auf 70.001 Wörter kam – ja, das eine Wort war purer Zufall! 70.000 in 17.

Dieses Jahr habe ich nicht das Ziel, 50.000 Wörter innerhalb von 30 Tagen, sondern 80.000 in 25 Tagen zu schreiben. Es gibt mehr Perspektivfiguren, der Plot ist komplexer und die Schauplätze vielfältiger und weiter verstreut, wodurch die Geschichte umfangreicher wird.

Warum ich glaube, meine Ziele im NaNoWriMo 2019 trotz der torpedierten Planung zu erreichen? Hintergründig deshalb, weil ich der Meinung bin, dass ich auf den letzten Drücker bei vollem Einsatz noch alles rumreißen kann und werde. Im Worst Case-Fall werde ich den Entwurf ohne umfangreiche Planung schreiben.

Vor allem aber, weil ich fest an mich und meine Fähigkeiten glaube. Willst du den NaNoWriMo 2019 erfolgreich als Gewinner beenden? Dann glaube an dich und deine Stärken. Einen Monat lang legst du deinen Fokus aufs Schreiben und lässt dich von nichts aufhalten. Geht die Welt auch unter, du wirst schreiben und siegen! Ich glaube an dich, mich und das Band zwischen uns Autoren.

Hau rein!


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Marcel Niggemann

Über

Marcel Niggemann ist als Kaufmann im Einzelhandel in einer PC- und Multimedia-Abteilung tätig. Er weist eine über 20-jährige Erfahrung im EDV-Sektor auf. Seit 2008 veröffentlicht er Romane sowie Ratgeber und führt seit 2017 diesen Blog.

1 Kommentar zu “Was meine Buchplanung des NaNoWriMo 2019 torpediert

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